Noch elf Monate

Am 15. April 2020 wird das elektronische Patientendossier (EPD) offiziell eingeführt. 13 Kantone mit rund 55 Prozent der Bevölkerung setzen dafür auf die Technologie von Swisscom Health. Ein Blick in die «Werkstatt».

Noch elf Monate bleiben dem Bund, den sogenannten Stammgemeinschaften und Gemeinschaften, den Technologielieferanten und den Spitälern, um den Start des EPD vorzubereiten. Swisscom Health stellt die EPD-Plattform für 13 Kantone mit mehr als der Hälfte der Schweizer Bevölkerung. Die Entwicklungsarbeiten sind auf Kurs, die Anbindung von Spitälern läuft ebenfalls an.

Umfangreiche Tests erfolgreich abgeschlossen
Im April hat Swisscom Health im Rahmen des so genannten EPD-Projectathons umfangreiche Tests rund um die technische Infrastruktur und konkrete Anwendungsfälle des EPD durchgeführt. Die mehrtägige Testreihe wurde vom Bundesamt für Gesundheit initiiert. Sie dient den Softwareanbietern dazu, ihre EPD-Lösungen im praxisnahmen Einsatz zu überprüfen und mit Blick auf die erforderliche Zertifizierung durch den Bund weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit anderen Anbietern hat Swisscom unter anderem die Eröffnung eines EPD, den Zugriff auf Dokumente durch den Patienten und die Einsicht einer Gesundheitseinrichtung in Dokumente von Patienten erfolgreich getestet. Darüber hinaus führte das Team von Swisscom erfolgreich Tests etwa im Kontext der Autorisierung und Protokollierung von Zugriffen auf Dokumente in einem EPD durch.

Gesundheitseinrichtungen in den bevölkerungsreichsten Kantonen der Schweiz setzen bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers auf die Technologie von Swisscom.

 

EPD-Anbindungen für Spitäler
Die Einführung des EPD stellt auch Spitäler und Kliniken vor Herausforderungen, müssen sie sich doch bis April 2020 zwingend einer EPD-Plattform angeschlossen haben. Im Einzugsgebiet der XAD-Stammgemeinschaft, für die Swisscom Health diese Plattform stellt, sind das rund 140 Anbindungen. Wir haben hierzu ein spezielles Team aufgebaut, das Spitäler vor und während der Anbindung berät und unterstützt. Die Kliniken können dabei zwischen einer Portallösung und der Integration mit ihren eigenen Primärsystemen wählen.

Mit curaMED zum EPD
Ambulant tätige Leistungserbringer sind von Gesetzes wegen nicht zu einer Partizipation am EPD verpflichtet, können das aber natürlich freiwillig tun. Wir entwickeln curaMED als Standardsoftware für Ärzte und Therapeuten in der erweiterten Grundversorgung entlang einer definierten Roadmap weiter, um die Anforderungen und Kriterien unserer Kunden sowie Gesetzes- und Tarifänderungen bestmöglich zu erfüllen. Selbstverständlich ist dabei auch das Zusammenspiel von curaMED und EPD ein Thema. Wir halten Sie auf dem Laufenden, welche Schritte wir mit curaMED diesbezüglich unternehmen.

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