«Freuen Sie sich auf das überarbeitete Medikationsmodul»

In der zweiten Jahreshälfte wird curaMED mit einem überarbeiteten Medikationsprozess aufwarten. Produktmanagerin Cornelia Schmid gibt Ihnen erste Einblicke in die Funktionalitäten.

Schon bald profitieren Nutzer von curaMED von einem überarbeiteten Medikationsmodul. Welches Bedürfnis decken Sie mit diesen Funktionalitäten ab?

Wir haben die bestehenden Funktionen des Medikamenten-Tools komplett überarbeitet und weitere attraktive Funktionalitäten integriert. Die Verordnung eines Medikamentes, die Abgabe mittels Selbstdispensation oder Rezeptierung und die Erstellung des Medikationsplans in patientengerechter Sprache erfolgen nun einfach und effizient.

Wie sind Sie bei der Überarbeitung des Medikationsmoduls vorgegangen?

Wir haben zehn grosse Praxen befragt, welche Bedürfnisse sie im Zusammenhang mit der Medikation haben und wie curaMED sie dabei unterstützen könnte. Auf dieser Basis haben wir entwickelt und unser Ergebnis wiederum von unseren Kunden validieren lassen. Erfreulicherweise wurde die Lösung mit durchschnittlich 8 bis 10 Punkten auf einer 10er-Skala bewertet.

Sie scheinen also einiges richtig gemacht zu haben. Was bietet das überarbeitete Medikamententool denn konkret?

Es erhöht die Sicherheit für Patienten über mehrere Stufen hinweg. Erstens beinhaltet es einen umfassenden Clinical Decision Support Check, mit dem eine Medikation rasch und effizient auf bekannte Risiken und Interaktionen überprüft werden kann. So lassen sich Medikationsfehler verhindern.

Was sind weitere Vorteile?

Neu kann der offizielle eMediplan der IG eMediplan für den Patienten ausgedruckt werden. Auf dem Ausdruck sind ein Bild des Medikamentes, patientenverständliche Angaben zum Einnahmegrund und zur Anwendung sowie ein QR-Code zur Weiterverarbeitung zu finden. Das schafft ideale Voraussetzungen für eine sicheren Einsatz des Medikamentes.

Nun ist ein Medikationsplan nichts Statisches. Wie trägt curaMED dem Rechnung?

Falls ein Patient von einer anderen Praxis, von einem Spital oder einer Apotheke mit dem eMediplan kommt, kann dieser über den aufgedruckten QR-Code direkt in den Medikationsplan in curaMED übernommen werden.

Ab wann werden curaMED-Kunden den integrierten eMediplan nutzen können?

Ich gehe davon aus, dass wir diese neue Funktionalität bis Dezember in curaMED zur Verfügung stellen können.

Worauf können sich curaMED-Nutzer noch freuen?

Wir überabreiten aktuell das User Interface und testen das erweiterte Mandantenkonzept für curaMED. Unsere Entwickler arbeiten zudem an der Integration von Leansync, dank der es möglich sein wird, Anrufer bereits zu identifizieren, bevor das Telefon abgenommen wird.

Und das Hosting für curaMED wird in eine neue Infrastruktur überführt.

Ja, genau. Wir wollen für unsere Kunden die Verfügbarkeit, Stabilität und Sicherheit unserer Services nachhaltig gewährleisten. Dazu ist der Einsatz modernster Technologie notwendig. Im Rahmen unseres Life-Cycle-Managements werden wir daher das Hosting für curaMED und andere Produkte in die Azure-Cloud von Microsoft, einem langjährigen Partner von Swisscom, überführen. Unsere Kunden profitieren dadurch von erstklassiger Performance und Stabilität.

Und wie steht es mit der Datenhaltung?

Die Daten werden in einer für Swisscom betriebenen Umgebung in hochsicheren, georedundanten Rechenzentren in der Schweiz gespeichert werden. Die Daten werden von Swisscom verschlüsselt, sodass Dritte keine Einsicht in sie haben und die Datenschutz- und Geheimhaltungspflichten uneingeschränkt erfüllt werden.

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