Release 4.3 bringt noch mehr Unterstützung im Alltag

Ab dem 5. Dezember steht Ihnen der Release 4.3 von curaMED zu Verfügung. Hier ein Überblick zu neuen Funktionalitäten, die wir für Sie implementiert haben. Weiterlesen

So gelingt der Jahresabschluss

Der Jahresabschluss steht kurz bevor. Wenn Sie unsere Tipps beachten, gelingt er reibungslos. Weiterlesen

Sicher und einfach kommunizieren

Nachrichten und Dokumente austauschen oder Fragekataloge und Stammdatenblätter ausfüllen lassen: All das ist mit curaMED und dem eingebundenen Gesundheitsdossier evita möglich – digital, einfach und sicher. Weiterlesen

Längere Aufbewahrungspflicht

Ab 2020 müssen Patientenakten von Personen mit Körperschäden und Todesfällen neu 20 Jahre aufbewahrt werden. Hier lesen Sie, was Sie dazu wissen müssen. Weiterlesen

Gutes Zeugnis für curaMED

Die Nutzer sind zufrieden mit ihrer Praxissoftware. Gemäss einer Befragung würden 75% curaMED anderen Praxen weiterempfehlen. Weiterlesen

Abmelden nicht vergessen!

Unser curaMED-Support-Team gibt Ihnen wertvolle Tipps & Tricks. Heute: Warum sich regelmässiges Abmelden bei curaMED lohnt.
Ihr Alltag

Um curaMED zu nutzen, müssen Sie sich anmelden (Login). Wird das Programm eine Zeit lang nicht verwendet, erfolgt aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen ein automatisches Logout. Viele Nutzer setzen die Zeitspanne für diese automatische Abmeldung in ihren Einstellungen auf 4 Stunden (das Minimum liegt bei 5 Minuten). Das scheint auf den ersten Blick sinnvoll, muss man sich so doch nach einem Arbeitsunterbruch nicht wieder neu einloggen. Neben den Sicherheitsrisiken ist aber ein anderer Aspekt zu beachten. Die zur Verfügung stehenden Lizenzen von curaMED können durch dieses Verhalten schneller als gewünscht ausgeschöpft werden. Andere User werden so beim Arbeiten blockiert.

Unser Tipp
Das neue Lizenzmodell von curaMED basiert auf der von Ihnen benötigten maximalen Anzahl der Nutzer, die gleichzeitig auf die Software zugreifen. Erfolgt keine Abmeldung, kann das unerwünschte Folgen haben:

  • Ist eine Benutzerin an zwei PC angemeldet, belegt sie auch zwei Concurrent-User-Lizenzen. Meldet sie sich aber jeweils ab und an, bleibt eine Lizenz frei und kann von jemand anderem verwendet werden.
  • Geht ein Nutzer ohne Abmeldung in den Feierabend, kann die von ihm belegte Lizenz bis zu 4 Stunden lang blockiert bleiben, bis das automatische Logout erfolgt. Erst danach kann diese Lizenz wieder von einer anderen Kollegin genutzt werden.

Unsere Empfehlung: Melden Sie sich ab, wenn Sie curaMED nicht nutzen. Das erhöht die Sicherheit und die Effizienz in Ihrem Praxisbetrieb.

Hier geht’s zur detaillierten Anleitung zum Login/Logout bei curaMED:

curaMED_Login_Logout_DE

Swisscom Health mit neuem CEO

Seit dem 1. September ist Markus Sager CEO von Swisscom Health. Im Gespräch äussert er sich zum Beitrag von Swisscom zur Digitalisierung im Gesundheitswesen – und zum Praxisinformationssystem curaMED.

Markus Sager, wie steht es um die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesens? Und was trägt Swisscom Health dazu bei, um diesen zu verbessern?
Die digitale Transformation ist im vollen Gang – mit vielen neuen Möglichkeiten, aber auch mit den dazugehörigen Geburtswehen und Unsicherheiten. Mir scheint, dass die Gesundheitseinrichtungen und auch die Technologieanbieter teils noch zu sehr mit den einzelnen Use Cases beschäftigt sind und noch nicht im grossen Ganzen Lösungen anbieten können.

Was heisst das konkret?
Ich bin überzeugt, dass wir die verschiedenen digitalen Lösungen im Gesundheitswesen auf eine gemeinsame Basis, eine Plattform bringen müssen, auf der sie für alle einfach zugänglich sind. Nur mit einem ganzheitlichen und durchgängigen Ansatz entfaltet die Digitalisierung ihren vielfältigen Nutzen. Und nur so wird eine zeitgemässe und effiziente Kollaboration, wie wir sie uns in anderen Lebensbereichen gewohnt sind, auch im Gesundheitswesen zum Alltag.

Und was ist der Beitrag von Swisscom Health, damit diese Vision irgendwann zur Realität wird?
Vieles ist nicht mehr Zukunftsmusik, sondern heute schon Realität. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die digitalen Werkzeuge für Ärzte, Therapeuten, Spitäler und Patienten weiterzuentwickeln und sie vor allem auch zusammenwachsen zu lassen.

Wie sieht das im Alltag aus?
Nehmen wir unser Praxisinformationssystem curaMED. In der alten Welt war dieses ein digitales Hilfsmittel des niedergelassenen Arztes, mit dem er seine Agenda und seine Krankengeschichten führte. Das Einsatzgebiet der Software endete sozusagen an der Praxistür. Eine ganzheitliche Betreuung des Patienten verlangt aber nach mehr. Sie ruft nach einer effizienten und sicheren Kollaboration zwischen verschiedenen Leistungserbringern – und nach einer zeitgemässen Kommunikation mit dem Patienten selber.

Und all das leistet Ihre Praxissoftware?
Ja. Natürlich muss sei ihren Nutzern weiterhin die Basisfunktionalitäten wie Agenda, Krankengeschichte oder Apotheke bieten. Die Praxis kann zudem aus dem System heraus abrechnen und bei Bedarf weitere Services wie Mahnwesen oder Vorfinanzierung von uns beziehen. Darüber hinaus ermöglicht unsere Software zum Beispiel die Online-Terminbuchung durch den Patienten oder die Einbindung von elektronischen Impfdossiers. Sie erlaubt es dem Arzt, seinen Patienten digital Formulare zuzustellen – etwa für den erstmaligen Anmeldeprozess in der Praxis oder im Zuge der Nachbehandlung. Und selbstverständlich kommt diese moderne Lösung aus der Cloud und ist darum überall und jederzeit verfügbar. So wird die Software für die Praxis zum Kollaborationswerkzeug für zahlreiche Beteiligte.

 

Zur Person
Markus Sager (52) ist CEO der Swisscom Health AG. Deren Produkte und Lösungen reichen vom elektronischen Patientendossier für Bürger über Praxissoftware für Ärzte bis hin zu komplexen Prozesslösungen für den Datenaustausch zwischen allen Akteuren. Markus Sager bringt umfassende Fachkompetenz in Entwicklung und Betrieb im ICT-Umfeld mit. Zuletzt hat er neun Jahre sehr erfolgreich die Comfone AG geführt, ein international ausgerichtetes KMU im Roaming-Business.

Die Früchte der Arbeit bleiben oft lange hängen

Haus- und Fachärzte sind nicht nur Mediziner. Sie sind auch Unternehmer, die über Umsatz und Ertrag ihre Praxis und Mitarbeitenden finanzieren müssen. Die Zahlungsmoral ihrer Patienten spielt dabei eine oft unterschätzte Rolle.

Wer sich von einem Arzt behandeln oder beraten lässt, geht rechtlich gesehen ein Vertrag ein – einen so genannten einfachen Auftrag. Gemäss Gesetz ist das Honorar sogleich nach Abschluss des Auftrags fällig, also am Ende der Konsultation. Natürlich gewähren Ärzte, Therapeuten und Labors ihren Patienten in der Regel längere Zahlungsfristen. Nicht selten werden diese aber nicht eingehalten.

Jede fünfte Rechnung wird gemahnt
Zahlreiche Schweizer Praxen und Labors haben ihren Abrechnungsprozess und das Mahnwesen an Dritte ausgelagert, um ihren Alltag effizienter zu gestalten. Swisscom Health, einer der Anbieter für so genanntes Forderungsmanagement, hat 2018 untersucht, wie pünktlich Patienten Rechnungen bezahlen, die sie (vorab) selber berappen müssen. Die ernüchternde Bilanz: von 250’000 Rechnungen von Allgemeinmedizinern, Pädiatern und Gynäkologinnen mussten mehr als 20 Prozent gemahnt werden. Je nach Landesteil lag dieser Anteil sogar deutlich höher – in grenznahen Regionen sogar bei rund 50 Prozent.

Anteil der gemahnten Arztrechnungen je Kanton (2018; in Prozent; Quelle: Swisscom)

Säumig Zahler werden zum Risiko
Diese Zahlen für die Schweiz decken sich mit Erkenntnissen aus anderen europäischen Ländern. Gemäss dem European Customer Payment Report 2018 begleichen nur 67 Prozent der Befragten ihre Arztrechnungen innerhalb der vorgesehenen Zahlungsfrist. Mit gravierenden Folgen für die Leistungserbringer. Aldo Kramis, Arzt und Präsident der kantonalen Ärztegesellschaft des Kantons Luzern, geht davon aus, dass Praxen in städtischen Gebieten und in den Agglomerationen wegen säumigen Zahlern zwischen zwei und drei Prozent des Jahresumsatzes verlieren.

Kassen zahlen teils erst nach drei Wochen
Wenn Krankenversicherungen Arztrechnungen begleichen, geht das meist schneller als bei Patienten. Aber auch in diesem Fall müssen Praxen oft einige Zeit auf das ihnen zustehende Geld warten. 62 Prozent der Krankenkassen lösen Zahlungen gemäss einer Untersuchung von Moneyland.ch erst sechs oder mehr Arbeitstage nach Rechnungseingang aus. 28 der Versicherer sogar erst nach 15 oder mehr Arbeitstagen.

Früchte der Arbeit früher ernten
Auch ausserhalb des Gesundheitswesens steht es um die Zahlungsmoral nicht zum Besten. Gemäss einer Studie der Intrum AG haben 71 Prozent der Schweizer Unternehmen Probleme mit Kunden, die erst nach dem angegebenen Fälligkeitsdatum zahlen. Sie beklagen Liquiditätsengpässe und schreiben in der Folge jährlich knapp vier Prozent ihres Umsatzes wegen Debitorenverlusten ab. Jedes fünfte Unternehmen plant deshalb, Kundenzahlungen in irgendeiner Form abzusichern. Sie setzen dafür etwa auf eine Vorfinanzierung durch Partner. Das tun inzwischen auch viele Ärzte – und ernten dadurch die Früchte ihrer Arbeit sofort.

 

Vorfinanzierung für Ärzte und Labors
Swisscom Health bietet ambulant tätigen Ärzten und Therapeuten sowie Labors einen Vorfinanzierungsservice. Die in Rechnung gestellten Beträgen werden von Swisscom Health umgehend an den Kunden überwiesen. Krankenversicherer und Patienten bezahlen die fälligen Beträge im Rahmen der üblichen Zahlungsfristen an Swisscom Health. Mehr zu diesem Angebot.

Tipps für den reibungslosen Jahresabschluss

Das letzte Drittel des Jahres ist angebrochen. Zeit, um erste Vorbereitungen für einen reibungslosen Jahresabschluss zu treffen. Hier ein paar Tipps.

Mit curaMED haben Sie nicht nur die administrativen Belange in Ihrer Praxis im Griff. Auch beim Abrechnen Ihrer Leistungen unterstützt Sie unsere Software. Mit Blick auf den schon bald wieder fälligen Jahresabschluss sind dabei einige Punkte zu beachten. Hier einige Tipps für Kunden, die ohne curaBILL abrechnen:

Tipp 1: Buchungsperioden regelmässig abschliessen
Bei curaMED Standard (ohne Forderungsmanagement curaBILL) werden pro Mandant ein Kontenplan und Kostenstellen geführt. Für eine revisionssichere Buchführung können Buchungsperioden erstellt werden. Idealerweise legen Sie monatliche Buchungsperioden an und schliessen diese auch jeden Monat ab. Müssen Buchungszeiträume über einen längeren Zeitraum hinweg verarbeitet werden, kann das die Performance von curaMED beeinträchtigen. Wir empfehlen zudem, Buchungsperioden immer abends abzuschliessen, da die Daten während der Verarbeitung gesperrt werden.

Tipp 2: Kontenplan hinterlegen
Damit Sie eine angelegte Buchungsperiode abschliessen können, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. So müssen beim betreffenden Mandanten der Kontenplan sowie die Kontierung der Leistungen, der Konten und der Spezialfälle korrekt erfasst sein. Es lohnt sich, diese Basisinformationen einmal sorgfältig zu hinterlegen.

Tipp 3: Pendenzen erledigen
Der Abschluss einer Buchungsperiode ist nicht möglich, solange mindestens eine pendente Zahlung vorhanden ist. In diese Kategorie fallen alle Zahlungen, die mit einer Pendenz markiert sind und noch bearbeitet werden müssen. Stellen Sie darum sicher, dass vor Abschluss einer Buchungsperiode auch alle pendenten Zahlungen erledigt sind.

Tipp 4: Mit Ihrem Buchhalter reden
Neben den regelmässigen Vorarbeiten in curaMED bietet sich mit Blick auf den Jahresabschluss auch ein klärendes Gespräch mit Ihrem Buchalter an. Gewisse Anforderungen für einen revisionssicheren Abschluss werden idealerweise mit dieser Fachperson abgeklärt.

Hier geht’s zur detaillierten Anleitung und zu weiteren Tipps rund ums Abrechnen mit curaMED (und ohne curaBILL):

curaMED_Informationen zur Buchungsperiode

Im nächsten Newsletter folgen weitere wertvolle Tipps zum Jahresabschluss mit curaMED und curaBILL.

Bequem und sicher Daten austauschen

Als curaMED-Nutzer können Sie Ihren Patienten bequem und sicher persönliche Daten zukommen lassen. Und das erst noch zu sehr attraktiven Konditionen.

Der Austausch von Informationen und Dateien mit Patienten ist für Praxen und Therapeuten eine Herausforderung. Einerseits möchten immer mehr Patienten, dass Daten mit ihnen geteilt werden, wie eine repräsentative Umfrage zeigt. Andererseits ist bei diesem Austausch mit Blick auf den Datenschutz Vorsicht geboten. So ist etwa die Zustellung von Informationen mit einer ungesicherten E-Mail oder gar über WhatsApp sicherheitstechnisch höchst problematisch.

Digital, sicher und einfach
Mit curaMED bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Daten sicher und einfach mit Ihren Patienten zu teilen. Dank der Anbindung des Gesundheitsdossiers Evita etwa ist Ihnen möglich, Ihren Patienten Fragenkataloge zu senden – im Vorfeld einer Konsultation oder auch während den Nachbehandlung.

Neu können Sie für den Datenaustausch auch unsere Web-Plattform MedicalShare nutzen. Diese ist direkt an curaMED angebunden. Mit wenigen Klicks übermitteln Sie Dokumente an einen Patienten. Alles, was Sie von ihm für die sichere Übermittlung benötigen, ist eine E-Mail-Adresse und ein Mobiltelefonnummer. Aus curaMED heraus wird dem Empfänger per E-Mail ein Link zur Web-Plattform MedicalShare geschickt. Ruft Ihr Patient sein Dokument dort ab, sendet ihm das System per SMS eine individuelle Transaktionsnummer (TAN), die er für Identifikationszwecke eingeben muss. Danach erfolgt der Download des von Ihnen übermittelten Dokumentes – sicher und bequem.

Attraktive Konditionen
Im Gegensatz zu aufwändigeren Versandformen für Dokumente ist die Übermittlung via MedicalShare für Sie als Absender besonders günstig. Pro Transfer entstehen Ihnen Kosten von lediglich 25 Rappen. Damit wird der Aufwand für den SMS-Versand und den Betrieb der Web-Plattform gedeckt.

Sind Sie am Dokumentversand über MedicalShare interessiert?
Hier geht’s zur detaillierten Anleitung:

curaMED_Nutzung_von_MedicalShare