Kommunikation und Barzahlung optimiert

Ab dem 23. Mai steht Ihnen der Release 4.2 von curaMED zu Verfügung. Hier ein Überblick zu neuen Funktionalitäten, die wir für Sie implementiert haben.

Der neuste Release von curaMED bringt Ihnen wiederum neue Möglichkeiten für Ihren Praxisalltag. Hier eine Auswahl:

Mehr Möglichkeiten mit MultiChannel
Um Nutzer von curaMED vor juristischen Risiken zu schützen, ist es nicht möglich, medizinische Dokumente aus curaMED heraus per E-Mail unverschlüsselt an Patienten oder andere Empfänger zu versenden. Wir empfehlen Ihnen den Versand mittels MultiChannel, für den Ihnen neu auch die Versandart MedicalShare zur Verfügung steht. Ab dem neusten Release ist es Ihnen zudem möglich, Dokumente von unterschiedlichen Standorten aus über MultiChannel zu versenden.

Dokumentversand via HIN-Account
Für den sicheren Versand medizinischer Dokumente aus curaMED heraus können Sie neu Ihren HIN-Account als Postausgansserver definieren. So können Sie Ihren Patienten eine sichere (verschlüsselte) E-Mail mit einem Link zur HIN Security Plattform zustellen. Der Empfänger erhält parallel dazu via SMS ein Passwort für die Plattform, mit dem er sich dort ihre Nachricht inklusive allfälliger Dokumente ansehen kann.

Barzahlung vereinfacht
Mit dem Release 4.2 wird der Barzahlungsprozess in curaMED bedeutend vereinfacht. Sie können neu einzelne Patienten in deren Patientendaten als Barzahler definieren oder aber gewissen Konsultationsarten die Eigenschaft «Barzahlung» zuordnen. In beiden Fällen wird der behandelte Patient automatisch als Rechnungsempfänger ausgewählt. Selbstverständlich können Sie Leistungen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt als Barzahlung erfassen. Sie können dem Patienten dabei unmittelbar eine Quittung und den Rückerstattungsbeleg ausdrucken. Die Rechnung wird dann nicht mehr an curaBILL übermittelt.

Details zum Release 4.2 von curaMED finden Sie in diesem Video und in den ausführlichen Release Notes:

curaMED_Release Notes 4.2_DE

Noch elf Monate

Am 15. April 2020 wird das elektronische Patientendossier (EPD) offiziell eingeführt. 13 Kantone mit rund 55 Prozent der Bevölkerung setzen dafür auf die Technologie von Swisscom Health. Ein Blick in die «Werkstatt».

Noch elf Monate bleiben dem Bund, den sogenannten Stammgemeinschaften und Gemeinschaften, den Technologielieferanten und den Spitälern, um den Start des EPD vorzubereiten. Swisscom Health stellt die EPD-Plattform für 13 Kantone mit mehr als der Hälfte der Schweizer Bevölkerung. Die Entwicklungsarbeiten sind auf Kurs, die Anbindung von Spitälern läuft ebenfalls an.

Umfangreiche Tests erfolgreich abgeschlossen
Im April hat Swisscom Health im Rahmen des so genannten EPD-Projectathons umfangreiche Tests rund um die technische Infrastruktur und konkrete Anwendungsfälle des EPD durchgeführt. Die mehrtägige Testreihe wurde vom Bundesamt für Gesundheit initiiert. Sie dient den Softwareanbietern dazu, ihre EPD-Lösungen im praxisnahmen Einsatz zu überprüfen und mit Blick auf die erforderliche Zertifizierung durch den Bund weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit anderen Anbietern hat Swisscom unter anderem die Eröffnung eines EPD, den Zugriff auf Dokumente durch den Patienten und die Einsicht einer Gesundheitseinrichtung in Dokumente von Patienten erfolgreich getestet. Darüber hinaus führte das Team von Swisscom erfolgreich Tests etwa im Kontext der Autorisierung und Protokollierung von Zugriffen auf Dokumente in einem EPD durch.

Gesundheitseinrichtungen in den bevölkerungsreichsten Kantonen der Schweiz setzen bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers auf die Technologie von Swisscom.

 

EPD-Anbindungen für Spitäler
Die Einführung des EPD stellt auch Spitäler und Kliniken vor Herausforderungen, müssen sie sich doch bis April 2020 zwingend einer EPD-Plattform angeschlossen haben. Im Einzugsgebiet der XAD-Stammgemeinschaft, für die Swisscom Health diese Plattform stellt, sind das rund 140 Anbindungen. Wir haben hierzu ein spezielles Team aufgebaut, das Spitäler vor und während der Anbindung berät und unterstützt. Die Kliniken können dabei zwischen einer Portallösung und der Integration mit ihren eigenen Primärsystemen wählen.

Mit curaMED zum EPD
Ambulant tätige Leistungserbringer sind von Gesetzes wegen nicht zu einer Partizipation am EPD verpflichtet, können das aber natürlich freiwillig tun. Wir entwickeln curaMED als Standardsoftware für Ärzte und Therapeuten in der erweiterten Grundversorgung entlang einer definierten Roadmap weiter, um die Anforderungen und Kriterien unserer Kunden sowie Gesetzes- und Tarifänderungen bestmöglich zu erfüllen. Selbstverständlich ist dabei auch das Zusammenspiel von curaMED und EPD ein Thema. Wir halten Sie auf dem Laufenden, welche Schritte wir mit curaMED diesbezüglich unternehmen.

Gemeinsam sicher unterwegs

Patienten und Öffentlichkeit erwarten von Ärzten und Therapeuten bei Datenschutz und -sicherheit ein einwandfreies Verhalten. Mit curaMED unterstützen wir Sie dabei.

Um Datenschutz und -sicherheit zu gewährleisten, braucht es das Zusammenspiel zweier Faktoren. Einerseits müssen die technologischen Vorausaussetzungen dafür stimmen. Andererseits muss der Umgang der Menschen mit dieser Technologie und mit den Daten selber sorgsam erfolgen.

Moderne Technologie hilft
Mit Ihrer Software as a Service curaMED profitieren Sie von höchsten Standards in Sachen Sicherheit. Die Datenspeicherung und das Backup erfolgen in modernen und redundanten Rechenzentren von Swisscom in der Schweiz (im Bild das Rechenzentrum Wankdorf). Sie gehen keine Risiken ein aufgrund lokaler Datenhaltung in Ihrer Praxis – etwa im Fall von Hardware-Schäden, Brand, Diebstahl oder ähnlichem. Wir garantieren Ihnen eine eigene Datenbank und isolierte Datenhaltung pro curaMED-Kunde. Sie haben die Möglichkeit, eine sichere Zwei-Weg-Authentifizierung in Ihrer Praxis zu nutzen, was wir Ihnen sehr empfehlen. Und über MultiChannel können Sie Daten direkt aus curaMED heraus sicher mit anderen Stellen austauschen. Diese und weitere Aspekte dazu, wie curaMED Sie in Sachen Datenschutz- und -sicherheit unterstützt, haben wir in diesem Factsheet für Sie zusammengestellt: curaMED_Factsheet_Sicherheit_DE

Den Faktor Mensch nicht unterschätzen
Neben technischen Möglichleiten trägt der sensible Umgang mit Technologie, Passwörtern und Informationen ganz entscheidend zum Datenschutz bei. Beschränken Sie daher die Zugriffsmöglichkeit auf Informationen in Ihrer Praxis auf das Minimum. Wählen Sie sichere Passwörter, geben Sie diese nicht weiter und sperren Sie Ihren Bildschirm bei Abwesenheit konsequent. Schliesslich sollte kein unverschlüsselter Austausch von Daten mit Patienten und anderen Leistungserbringern erfolgen. Und nicht zu vergessen: Höchste Sorgfalt ist auch im Umgang mit analogen Informationen (Papier, Fax, Gespräche etc.) geboten.

Daten nur gesichert versenden

Ab dem Release 4.1 wird es nicht mehr möglich sein, Informationen aus curaMED heraus per E-Mail unverschlüsselt an Patienten oder andere Empfänger zu versenden. Diese Einschränkung schützt die Nutzer von curaMED vor juristischen Risiken. Weiterlesen

curaMED neu mit Docbox und mehr

Ab dem 7. Februar steht Ihnen der Release 4.1 von curaMED zu Verfügung. Hier ein Überblick zu neuen Funktionalitäten, die wir für Sie implementiert haben. Weiterlesen

Wir freuen uns auf Sie

Auch 2019 sind Swisscom Health und curaMED an diversen Messen präsent. Und wir bieten Ihnen zahlreiche Webinare zu unterschiedlichen Themen an. Wir freuen uns, mit Ihnen live oder online in Kontakt zu bleiben. Weiterlesen

Eine Pendenz weniger!

Tipps & Tricks von unserem curaMED-Support-Team: Heute zeigt Ihnen Olga Opinca, was zu unternehmen ist, wenn zu einem Patienten keine gültige Versicherung gefunden wird.


Ihr Alltag

Wer kennt das nicht: Im Zusammenhang mit einem Patienten zeigt Ihnen curaMED die Pendenz «Es konnte keine gültige Versicherung gefunden werden» an. Die Folge: Für die betreffende Behandlung kann keine Rechnung erstellt werden. Wenn Sie die Pendenz einfach auf «erledigt» setzen, wird das System beim nächsten Rechnungslauf dennoch keine Rechnung erstellen, sondern eine neue Pendenz generieren.


Unser Tipp

Diese Pendenz entsteht dann, wenn zu besagtem Patienten tatsächlich noch keine Versicherung erfasst wurde, die Versicherung erst nach der Leistungserfassung eingefügt wurde oder die Gültigkeitsdauer der Versicherung nicht korrekt eingetragen wurde.

Sie können die Pendenz einfach erledigen:

  1. Kontrollieren Sie, ob eine Versicherung erfasst wurde.
  2. Überprüfen Sie das Gültigkeitsdatum der Versicherung.
  3. Klicken Sie auf den Reiter «Leistungen», bearbeiten Sie die Leistungen über das Bleistift-Symbol und speichern Sie erneut.
  4. Die Pendenz kann danach auf erledigt gesetzt werden.

Haben Sie Fragen rund um curaMED? Sie erreichen uns unter 058 822 22 22 (Sprachwahl, Durchwahl 1).

Wer es hat, gibt es nicht mehr her

Immer mehr Patienten möchten Termine bei ihrem Arzt online buchen. Auch für Praxen bringt dieses Vorgehen handfeste Vorteile. Mit curaMED ist eine zeitgemässe digitale Terminvergabe einfach möglich. Weiterlesen

«Eine echte Entlastung»

Bis zu 30 Prozent seiner Arbeitszeit wendet ein Arzt mit eigener Praxis für die Betriebsführung auf. Zeit, die ihm für seine Patienten fehlt. Mit all4prax gewinnen Ärztinnen und Ärzten wieder mehr Zeit für ihre Kernaufgaben. Weiterlesen

Warum lang, wenn es auch kurz geht?

Tipps & Tricks von unserem curaMED-Support-Team: Heute zeigt Ihnen Angela Brönnimann, wie Sie mit Shortcuts jede Mende Zeit sparen.

 

Ihr Alltag
Wer kennt das nicht: Sie stellen diverse Mal am Tag eine Diagnose oder erfassen eine Leistung. Hierzu wählen Sie sich regelmässig über die gleichen Menüpunkte von curaMED durch, bis Sie die nötigen Einträge vornehmen können. Das geht schneller!

Unser Tipp
In curaMED stehen Ihnen verschiedene Kurzbefehle – so genannte Shortcuts – zur Verfügung. Wenn Sie diese nutzen, sparen Sie sich die Zeit fürs Durchklicken der jeweiligen Menüs.

 

Folgende Shortcuts stehen Ihnen zur Verfügung:

Pendenzen erstellen: alt + shift + p
Medikament erstellen: alt + shift + m
Leistung erfassen: alt + shift + w
Diagnose erstellen: alt + shift + d
Lightbox abbrechen oder schliessen: escape

Übrigens: Über das Fragezeichen oben rechts (Helpcenter) können Sie in curaMED die aktuell verfügbaren Kurzbefehle abrufen.

 

Haben Sie Fragen rund um curaMED? Sie erreichen uns unter 058 822 22 22 (Sprachwahl, Durchwahl 1).