Abmelden nicht vergessen!

Unser curaMED-Support-Team gibt Ihnen wertvolle Tipps & Tricks. Heute: Warum sich regelmässiges Abmelden bei curaMED lohnt.
Ihr Alltag

Um curaMED zu nutzen, müssen Sie sich anmelden (Login). Wird das Programm eine Zeit lang nicht verwendet, erfolgt aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen ein automatisches Logout. Viele Nutzer setzen die Zeitspanne für diese automatische Abmeldung in ihren Einstellungen auf 4 Stunden (das Minimum liegt bei 5 Minuten). Das scheint auf den ersten Blick sinnvoll, muss man sich so doch nach einem Arbeitsunterbruch nicht wieder neu einloggen. Neben den Sicherheitsrisiken ist aber ein anderer Aspekt zu beachten. Die zur Verfügung stehenden Lizenzen von curaMED können durch dieses Verhalten schneller als gewünscht ausgeschöpft werden. Andere User werden so beim Arbeiten blockiert.

Unser Tipp
Das neue Lizenzmodell von curaMED basiert auf der von Ihnen benötigten maximalen Anzahl der Nutzer, die gleichzeitig auf die Software zugreifen. Erfolgt keine Abmeldung, kann das unerwünschte Folgen haben:

  • Ist eine Benutzerin an zwei PC angemeldet, belegt sie auch zwei Concurrent-User-Lizenzen. Meldet sie sich aber jeweils ab und an, bleibt eine Lizenz frei und kann von jemand anderem verwendet werden.
  • Geht ein Nutzer ohne Abmeldung in den Feierabend, kann die von ihm belegte Lizenz bis zu 4 Stunden lang blockiert bleiben, bis das automatische Logout erfolgt. Erst danach kann diese Lizenz wieder von einer anderen Kollegin genutzt werden.

Unsere Empfehlung: Melden Sie sich ab, wenn Sie curaMED nicht nutzen. Das erhöht die Sicherheit und die Effizienz in Ihrem Praxisbetrieb.

Hier geht’s zur detaillierten Anleitung zum Login/Logout bei curaMED:

curaMED_Login_Logout_DE

Swisscom Health mit neuem CEO

Seit dem 1. September ist Markus Sager CEO von Swisscom Health. Im Gespräch äussert er sich zum Beitrag von Swisscom zur Digitalisierung im Gesundheitswesen – und zum Praxisinformationssystem curaMED.

Markus Sager, wie steht es um die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesens? Und was trägt Swisscom Health dazu bei, um diesen zu verbessern?
Die digitale Transformation ist im vollen Gang – mit vielen neuen Möglichkeiten, aber auch mit den dazugehörigen Geburtswehen und Unsicherheiten. Mir scheint, dass die Gesundheitseinrichtungen und auch die Technologieanbieter teils noch zu sehr mit den einzelnen Use Cases beschäftigt sind und noch nicht im grossen Ganzen Lösungen anbieten können.

Was heisst das konkret?
Ich bin überzeugt, dass wir die verschiedenen digitalen Lösungen im Gesundheitswesen auf eine gemeinsame Basis, eine Plattform bringen müssen, auf der sie für alle einfach zugänglich sind. Nur mit einem ganzheitlichen und durchgängigen Ansatz entfaltet die Digitalisierung ihren vielfältigen Nutzen. Und nur so wird eine zeitgemässe und effiziente Kollaboration, wie wir sie uns in anderen Lebensbereichen gewohnt sind, auch im Gesundheitswesen zum Alltag.

Und was ist der Beitrag von Swisscom Health, damit diese Vision irgendwann zur Realität wird?
Vieles ist nicht mehr Zukunftsmusik, sondern heute schon Realität. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die digitalen Werkzeuge für Ärzte, Therapeuten, Spitäler und Patienten weiterzuentwickeln und sie vor allem auch zusammenwachsen zu lassen.

Wie sieht das im Alltag aus?
Nehmen wir unser Praxisinformationssystem curaMED. In der alten Welt war dieses ein digitales Hilfsmittel des niedergelassenen Arztes, mit dem er seine Agenda und seine Krankengeschichten führte. Das Einsatzgebiet der Software endete sozusagen an der Praxistür. Eine ganzheitliche Betreuung des Patienten verlangt aber nach mehr. Sie ruft nach einer effizienten und sicheren Kollaboration zwischen verschiedenen Leistungserbringern – und nach einer zeitgemässen Kommunikation mit dem Patienten selber.

Und all das leistet Ihre Praxissoftware?
Ja. Natürlich muss sei ihren Nutzern weiterhin die Basisfunktionalitäten wie Agenda, Krankengeschichte oder Apotheke bieten. Die Praxis kann zudem aus dem System heraus abrechnen und bei Bedarf weitere Services wie Mahnwesen oder Vorfinanzierung von uns beziehen. Darüber hinaus ermöglicht unsere Software zum Beispiel die Online-Terminbuchung durch den Patienten oder die Einbindung von elektronischen Impfdossiers. Sie erlaubt es dem Arzt, seinen Patienten digital Formulare zuzustellen – etwa für den erstmaligen Anmeldeprozess in der Praxis oder im Zuge der Nachbehandlung. Und selbstverständlich kommt diese moderne Lösung aus der Cloud und ist darum überall und jederzeit verfügbar. So wird die Software für die Praxis zum Kollaborationswerkzeug für zahlreiche Beteiligte.

 

Zur Person
Markus Sager (52) ist CEO der Swisscom Health AG. Deren Produkte und Lösungen reichen vom elektronischen Patientendossier für Bürger über Praxissoftware für Ärzte bis hin zu komplexen Prozesslösungen für den Datenaustausch zwischen allen Akteuren. Markus Sager bringt umfassende Fachkompetenz in Entwicklung und Betrieb im ICT-Umfeld mit. Zuletzt hat er neun Jahre sehr erfolgreich die Comfone AG geführt, ein international ausgerichtetes KMU im Roaming-Business.

Die Früchte der Arbeit bleiben oft lange hängen

Haus- und Fachärzte sind nicht nur Mediziner. Sie sind auch Unternehmer, die über Umsatz und Ertrag ihre Praxis und Mitarbeitenden finanzieren müssen. Die Zahlungsmoral ihrer Patienten spielt dabei eine oft unterschätzte Rolle.

Wer sich von einem Arzt behandeln oder beraten lässt, geht rechtlich gesehen ein Vertrag ein – einen so genannten einfachen Auftrag. Gemäss Gesetz ist das Honorar sogleich nach Abschluss des Auftrags fällig, also am Ende der Konsultation. Natürlich gewähren Ärzte, Therapeuten und Labors ihren Patienten in der Regel längere Zahlungsfristen. Nicht selten werden diese aber nicht eingehalten.

Jede fünfte Rechnung wird gemahnt
Zahlreiche Schweizer Praxen und Labors haben ihren Abrechnungsprozess und das Mahnwesen an Dritte ausgelagert, um ihren Alltag effizienter zu gestalten. Swisscom Health, einer der Anbieter für so genanntes Forderungsmanagement, hat 2018 untersucht, wie pünktlich Patienten Rechnungen bezahlen, die sie (vorab) selber berappen müssen. Die ernüchternde Bilanz: von 250’000 Rechnungen von Allgemeinmedizinern, Pädiatern und Gynäkologinnen mussten mehr als 20 Prozent gemahnt werden. Je nach Landesteil lag dieser Anteil sogar deutlich höher – in grenznahen Regionen sogar bei rund 50 Prozent.

Anteil der gemahnten Arztrechnungen je Kanton (2018; in Prozent; Quelle: Swisscom)

Säumig Zahler werden zum Risiko
Diese Zahlen für die Schweiz decken sich mit Erkenntnissen aus anderen europäischen Ländern. Gemäss dem European Customer Payment Report 2018 begleichen nur 67 Prozent der Befragten ihre Arztrechnungen innerhalb der vorgesehenen Zahlungsfrist. Mit gravierenden Folgen für die Leistungserbringer. Aldo Kramis, Arzt und Präsident der kantonalen Ärztegesellschaft des Kantons Luzern, geht davon aus, dass Praxen in städtischen Gebieten und in den Agglomerationen wegen säumigen Zahlern zwischen zwei und drei Prozent des Jahresumsatzes verlieren.

Kassen zahlen teils erst nach drei Wochen
Wenn Krankenversicherungen Arztrechnungen begleichen, geht das meist schneller als bei Patienten. Aber auch in diesem Fall müssen Praxen oft einige Zeit auf das ihnen zustehende Geld warten. 62 Prozent der Krankenkassen lösen Zahlungen gemäss einer Untersuchung von Moneyland.ch erst sechs oder mehr Arbeitstage nach Rechnungseingang aus. 28 der Versicherer sogar erst nach 15 oder mehr Arbeitstagen.

Früchte der Arbeit früher ernten
Auch ausserhalb des Gesundheitswesens steht es um die Zahlungsmoral nicht zum Besten. Gemäss einer Studie der Intrum AG haben 71 Prozent der Schweizer Unternehmen Probleme mit Kunden, die erst nach dem angegebenen Fälligkeitsdatum zahlen. Sie beklagen Liquiditätsengpässe und schreiben in der Folge jährlich knapp vier Prozent ihres Umsatzes wegen Debitorenverlusten ab. Jedes fünfte Unternehmen plant deshalb, Kundenzahlungen in irgendeiner Form abzusichern. Sie setzen dafür etwa auf eine Vorfinanzierung durch Partner. Das tun inzwischen auch viele Ärzte – und ernten dadurch die Früchte ihrer Arbeit sofort.

 

Vorfinanzierung für Ärzte und Labors
Swisscom Health bietet ambulant tätigen Ärzten und Therapeuten sowie Labors einen Vorfinanzierungsservice. Die in Rechnung gestellten Beträgen werden von Swisscom Health umgehend an den Kunden überwiesen. Krankenversicherer und Patienten bezahlen die fälligen Beträge im Rahmen der üblichen Zahlungsfristen an Swisscom Health. Mehr zu diesem Angebot.

Tipps für den reibungslosen Jahresabschluss

Das letzte Drittel des Jahres ist angebrochen. Zeit, um erste Vorbereitungen für einen reibungslosen Jahresabschluss zu treffen. Hier ein paar Tipps.

Mit curaMED haben Sie nicht nur die administrativen Belange in Ihrer Praxis im Griff. Auch beim Abrechnen Ihrer Leistungen unterstützt Sie unsere Software. Mit Blick auf den schon bald wieder fälligen Jahresabschluss sind dabei einige Punkte zu beachten. Hier einige Tipps für Kunden, die ohne curaBILL abrechnen:

Tipp 1: Buchungsperioden regelmässig abschliessen
Bei curaMED Standard (ohne Forderungsmanagement curaBILL) werden pro Mandant ein Kontenplan und Kostenstellen geführt. Für eine revisionssichere Buchführung können Buchungsperioden erstellt werden. Idealerweise legen Sie monatliche Buchungsperioden an und schliessen diese auch jeden Monat ab. Müssen Buchungszeiträume über einen längeren Zeitraum hinweg verarbeitet werden, kann das die Performance von curaMED beeinträchtigen. Wir empfehlen zudem, Buchungsperioden immer abends abzuschliessen, da die Daten während der Verarbeitung gesperrt werden.

Tipp 2: Kontenplan hinterlegen
Damit Sie eine angelegte Buchungsperiode abschliessen können, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. So müssen beim betreffenden Mandanten der Kontenplan sowie die Kontierung der Leistungen, der Konten und der Spezialfälle korrekt erfasst sein. Es lohnt sich, diese Basisinformationen einmal sorgfältig zu hinterlegen.

Tipp 3: Pendenzen erledigen
Der Abschluss einer Buchungsperiode ist nicht möglich, solange mindestens eine pendente Zahlung vorhanden ist. In diese Kategorie fallen alle Zahlungen, die mit einer Pendenz markiert sind und noch bearbeitet werden müssen. Stellen Sie darum sicher, dass vor Abschluss einer Buchungsperiode auch alle pendenten Zahlungen erledigt sind.

Tipp 4: Mit Ihrem Buchhalter reden
Neben den regelmässigen Vorarbeiten in curaMED bietet sich mit Blick auf den Jahresabschluss auch ein klärendes Gespräch mit Ihrem Buchalter an. Gewisse Anforderungen für einen revisionssicheren Abschluss werden idealerweise mit dieser Fachperson abgeklärt.

Hier geht’s zur detaillierten Anleitung und zu weiteren Tipps rund ums Abrechnen mit curaMED (und ohne curaBILL):

curaMED_Informationen zur Buchungsperiode

Im nächsten Newsletter folgen weitere wertvolle Tipps zum Jahresabschluss mit curaMED und curaBILL.

Bequem und sicher Daten austauschen

Als curaMED-Nutzer können Sie Ihren Patienten bequem und sicher persönliche Daten zukommen lassen. Und das erst noch zu sehr attraktiven Konditionen.

Der Austausch von Informationen und Dateien mit Patienten ist für Praxen und Therapeuten eine Herausforderung. Einerseits möchten immer mehr Patienten, dass Daten mit ihnen geteilt werden, wie eine repräsentative Umfrage zeigt. Andererseits ist bei diesem Austausch mit Blick auf den Datenschutz Vorsicht geboten. So ist etwa die Zustellung von Informationen mit einer ungesicherten E-Mail oder gar über WhatsApp sicherheitstechnisch höchst problematisch.

Digital, sicher und einfach
Mit curaMED bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Daten sicher und einfach mit Ihren Patienten zu teilen. Dank der Anbindung des Gesundheitsdossiers Evita etwa ist Ihnen möglich, Ihren Patienten Fragenkataloge zu senden – im Vorfeld einer Konsultation oder auch während den Nachbehandlung.

Neu können Sie für den Datenaustausch auch unsere Web-Plattform MedicalShare nutzen. Diese ist direkt an curaMED angebunden. Mit wenigen Klicks übermitteln Sie Dokumente an einen Patienten. Alles, was Sie von ihm für die sichere Übermittlung benötigen, ist eine E-Mail-Adresse und ein Mobiltelefonnummer. Aus curaMED heraus wird dem Empfänger per E-Mail ein Link zur Web-Plattform MedicalShare geschickt. Ruft Ihr Patient sein Dokument dort ab, sendet ihm das System per SMS eine individuelle Transaktionsnummer (TAN), die er für Identifikationszwecke eingeben muss. Danach erfolgt der Download des von Ihnen übermittelten Dokumentes – sicher und bequem.

Attraktive Konditionen
Im Gegensatz zu aufwändigeren Versandformen für Dokumente ist die Übermittlung via MedicalShare für Sie als Absender besonders günstig. Pro Transfer entstehen Ihnen Kosten von lediglich 25 Rappen. Damit wird der Aufwand für den SMS-Versand und den Betrieb der Web-Plattform gedeckt.

Sind Sie am Dokumentversand über MedicalShare interessiert?
Hier geht’s zur detaillierten Anleitung:

curaMED_Nutzung_von_MedicalShare

Kommunikation und Barzahlung optimiert

Ab dem 23. Mai steht Ihnen der Release 4.2 von curaMED zu Verfügung. Hier ein Überblick zu neuen Funktionalitäten, die wir für Sie implementiert haben.

Der neuste Release von curaMED bringt Ihnen wiederum neue Möglichkeiten für Ihren Praxisalltag. Hier eine Auswahl:

Mehr Möglichkeiten mit MultiChannel
Um Nutzer von curaMED vor juristischen Risiken zu schützen, ist es nicht möglich, medizinische Dokumente aus curaMED heraus per E-Mail unverschlüsselt an Patienten oder andere Empfänger zu versenden. Wir empfehlen Ihnen den Versand mittels MultiChannel, für den Ihnen neu auch die Versandart MedicalShare zur Verfügung steht. Ab dem neusten Release ist es Ihnen zudem möglich, Dokumente von unterschiedlichen Standorten aus über MultiChannel zu versenden.

Dokumentversand via HIN-Account
Für den sicheren Versand medizinischer Dokumente aus curaMED heraus können Sie neu Ihren HIN-Account als Postausgansserver definieren. So können Sie Ihren Patienten eine sichere (verschlüsselte) E-Mail mit einem Link zur HIN Security Plattform zustellen. Der Empfänger erhält parallel dazu via SMS ein Passwort für die Plattform, mit dem er sich dort ihre Nachricht inklusive allfälliger Dokumente ansehen kann.

Barzahlung vereinfacht
Mit dem Release 4.2 wird der Barzahlungsprozess in curaMED bedeutend vereinfacht. Sie können neu einzelne Patienten in deren Patientendaten als Barzahler definieren oder aber gewissen Konsultationsarten die Eigenschaft «Barzahlung» zuordnen. In beiden Fällen wird der behandelte Patient automatisch als Rechnungsempfänger ausgewählt. Selbstverständlich können Sie Leistungen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt als Barzahlung erfassen. Sie können dem Patienten dabei unmittelbar eine Quittung und den Rückerstattungsbeleg ausdrucken. Die Rechnung wird dann nicht mehr an curaBILL übermittelt.

Details zum Release 4.2 von curaMED finden Sie in diesem Video und in den ausführlichen Release Notes:

curaMED_Release Notes 4.2_DE

Noch elf Monate

Am 15. April 2020 wird das elektronische Patientendossier (EPD) offiziell eingeführt. 13 Kantone mit rund 55 Prozent der Bevölkerung setzen dafür auf die Technologie von Swisscom Health. Ein Blick in die «Werkstatt».

Noch elf Monate bleiben dem Bund, den sogenannten Stammgemeinschaften und Gemeinschaften, den Technologielieferanten und den Spitälern, um den Start des EPD vorzubereiten. Swisscom Health stellt die EPD-Plattform für 13 Kantone mit mehr als der Hälfte der Schweizer Bevölkerung. Die Entwicklungsarbeiten sind auf Kurs, die Anbindung von Spitälern läuft ebenfalls an.

Umfangreiche Tests erfolgreich abgeschlossen
Im April hat Swisscom Health im Rahmen des so genannten EPD-Projectathons umfangreiche Tests rund um die technische Infrastruktur und konkrete Anwendungsfälle des EPD durchgeführt. Die mehrtägige Testreihe wurde vom Bundesamt für Gesundheit initiiert. Sie dient den Softwareanbietern dazu, ihre EPD-Lösungen im praxisnahmen Einsatz zu überprüfen und mit Blick auf die erforderliche Zertifizierung durch den Bund weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit anderen Anbietern hat Swisscom unter anderem die Eröffnung eines EPD, den Zugriff auf Dokumente durch den Patienten und die Einsicht einer Gesundheitseinrichtung in Dokumente von Patienten erfolgreich getestet. Darüber hinaus führte das Team von Swisscom erfolgreich Tests etwa im Kontext der Autorisierung und Protokollierung von Zugriffen auf Dokumente in einem EPD durch.

Gesundheitseinrichtungen in den bevölkerungsreichsten Kantonen der Schweiz setzen bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers auf die Technologie von Swisscom.

 

EPD-Anbindungen für Spitäler
Die Einführung des EPD stellt auch Spitäler und Kliniken vor Herausforderungen, müssen sie sich doch bis April 2020 zwingend einer EPD-Plattform angeschlossen haben. Im Einzugsgebiet der XAD-Stammgemeinschaft, für die Swisscom Health diese Plattform stellt, sind das rund 140 Anbindungen. Wir haben hierzu ein spezielles Team aufgebaut, das Spitäler vor und während der Anbindung berät und unterstützt. Die Kliniken können dabei zwischen einer Portallösung und der Integration mit ihren eigenen Primärsystemen wählen.

Mit curaMED zum EPD
Ambulant tätige Leistungserbringer sind von Gesetzes wegen nicht zu einer Partizipation am EPD verpflichtet, können das aber natürlich freiwillig tun. Wir entwickeln curaMED als Standardsoftware für Ärzte und Therapeuten in der erweiterten Grundversorgung entlang einer definierten Roadmap weiter, um die Anforderungen und Kriterien unserer Kunden sowie Gesetzes- und Tarifänderungen bestmöglich zu erfüllen. Selbstverständlich ist dabei auch das Zusammenspiel von curaMED und EPD ein Thema. Wir halten Sie auf dem Laufenden, welche Schritte wir mit curaMED diesbezüglich unternehmen.

Gemeinsam sicher unterwegs

Patienten und Öffentlichkeit erwarten von Ärzten und Therapeuten bei Datenschutz und -sicherheit ein einwandfreies Verhalten. Mit curaMED unterstützen wir Sie dabei.

Um Datenschutz und -sicherheit zu gewährleisten, braucht es das Zusammenspiel zweier Faktoren. Einerseits müssen die technologischen Vorausaussetzungen dafür stimmen. Andererseits muss der Umgang der Menschen mit dieser Technologie und mit den Daten selber sorgsam erfolgen.

Moderne Technologie hilft
Mit Ihrer Software as a Service curaMED profitieren Sie von höchsten Standards in Sachen Sicherheit. Die Datenspeicherung und das Backup erfolgen in modernen und redundanten Rechenzentren von Swisscom in der Schweiz (im Bild das Rechenzentrum Wankdorf). Sie gehen keine Risiken ein aufgrund lokaler Datenhaltung in Ihrer Praxis – etwa im Fall von Hardware-Schäden, Brand, Diebstahl oder ähnlichem. Wir garantieren Ihnen eine eigene Datenbank und isolierte Datenhaltung pro curaMED-Kunde. Sie haben die Möglichkeit, eine sichere Zwei-Weg-Authentifizierung in Ihrer Praxis zu nutzen, was wir Ihnen sehr empfehlen. Und über MultiChannel können Sie Daten direkt aus curaMED heraus sicher mit anderen Stellen austauschen. Diese und weitere Aspekte dazu, wie curaMED Sie in Sachen Datenschutz- und -sicherheit unterstützt, haben wir in diesem Factsheet für Sie zusammengestellt: curaMED_Factsheet_Sicherheit_DE

Den Faktor Mensch nicht unterschätzen
Neben technischen Möglichleiten trägt der sensible Umgang mit Technologie, Passwörtern und Informationen ganz entscheidend zum Datenschutz bei. Beschränken Sie daher die Zugriffsmöglichkeit auf Informationen in Ihrer Praxis auf das Minimum. Wählen Sie sichere Passwörter, geben Sie diese nicht weiter und sperren Sie Ihren Bildschirm bei Abwesenheit konsequent. Schliesslich sollte kein unverschlüsselter Austausch von Daten mit Patienten und anderen Leistungserbringern erfolgen. Und nicht zu vergessen: Höchste Sorgfalt ist auch im Umgang mit analogen Informationen (Papier, Fax, Gespräche etc.) geboten.

Daten nur gesichert versenden

Ab dem Release 4.1 wird es nicht mehr möglich sein, Informationen aus curaMED heraus per E-Mail unverschlüsselt an Patienten oder andere Empfänger zu versenden. Diese Einschränkung schützt die Nutzer von curaMED vor juristischen Risiken. Weiterlesen

curaMED neu mit Docbox und mehr

Ab dem 7. Februar steht Ihnen der Release 4.1 von curaMED zu Verfügung. Hier ein Überblick zu neuen Funktionalitäten, die wir für Sie implementiert haben. Weiterlesen